Blick von einer Wiese oberhalb Ringgenberg auf den türkisfarbenen Brienzersee, das Schlossgut mit Kirche und die Dächer der Ortschaft am Ufer, umrahmt von Bäumen und Bergen im Hintergrund.
Gemein­de Ring­gen­berg, Blick­rich­tung See
  • Gemeindeverwaltung Ringgenberg

Ring­gen­berg

Tempo­re­gime Gemeindestrassen

In der Gemein­de Ring­gen­berg galt bisher flächig «Gene­rell 50». Da die Gemein­de­stras­sen in der Gemein­de Ring­gen­berg gröss­ten­teils sehr schmal und unüber­sicht­lich sind, spricht dies insbe­son­de­re im Zusam­men­hang mit fehlen­den Infra­struk­tu­ren für Fuss- und Velover­kehr für eine tiefe­re erlaub­te Höchst­ge­schwin­dig­keit. Die Gemein­de Ring­gen­berg beauf­trag­te die verkehr­stei­ner AG mit der Analy­se und Beur­tei­lung der Gemein­de­stras­sen in Bezug auf Konflikt­punk­te und Verkehrs­si­cher­heit und der anschlies­sen­den Erstel­lung eines Temporegimekonzeptes.

In einem ersten Schritt wurde gemein­sam mit Vertre­ten­den der Gemein­de eine Orts­be­ge­hung durch­ge­führt. Dabei wurden von der Auftrag­ge­be­rin ausge­wähl­te Situa­tio­nen im Gemein­de­stras­sen­netz vor Ort betrach­tet und mögli­che Mass­nah­men zur Entschär­fung von Problem­punk­ten disku­tiert. Im Anschluss wurde bei einer weite­ren Orts­be­ge­hung eine umfas­sen­de Situa­ti­ons­ana­ly­se durch­ge­führt, bei welcher rele­van­te Anla­ge­mas­se fest­ge­hal­ten wurden. Beson­ders wurde die Anla­ge in Bezug auf ihre Sicher­heit für Zufuss­ge­hen­de und Velo­fah­ren­de sowie beson­ders schutz­be­dürf­ti­ge Perso­nen aufgrund der vorhan­de­nen Schu­le, Kinder­gär­ten und diver­sen Pfleg­ein­rich­tun­gen unter­sucht. Auf Basis der Analy­se und der daraus resul­tie­ren­den Beur­tei­lung wurde ein Konzept für ein mögli­ches Tempo­re­gime ausge­ar­bei­tet. Die in diesem Zusam­men­hang notwen­di­gen Signa­li­sa­ti­ons- und Markie­rungs­mass­nah­men sind in Plan­do­ku­men­ten erfasst worden.

Die Analy­se und deren Ergeb­nis­se wurden zuerst im Rahmen einer Sitzung der Auftrag­ge­be­rin präsen­tiert und anschlies­send in Form eines Berich­tes zusam­men­ge­fasst und der Auftrag­ge­be­rin über­ge­ben. Zudem präsen­tier­te die verkehr­stei­ner AG das neue Tempo­re­gime an einer Mitwir­kungs­ver­an­stal­tung zu diesem Thema und unter­stüt­ze die Gemein­de bei den weite­ren Verfahrensschritten.

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Leistungen

Strasse innerorts mit Signal «Höchstgeschwindigkeit 30» am rechten Fahrbahnrand vor einem Wohnhaus mit Holzfassade und Balkonen. Der Belag ist intakt und asphaltiert, am Strassenrand ein rotes Auto sowie ein gelber Lieferwagen parkiert. Eine Person geht auf dem schmalen Gehweg entlang der Häuserzeile. Im Hintergrund traditionelle Chalets, ein Baukran und ein Berg vor blauem Himmel.
Bestehen­de Strecke-30
Ansteigende Quartierstrasse in Ringgenberg mit rissigem Asphalt, gesäumt von einem Metallgeländer links und einer Stützmauer rechts. Ein Verbotssignal für Einfahrt verboten steht am Wegrand. Im Hintergrund fährt ein rot-weisser Kleintransporter bergaufwärts an Chalets mit Holzfassaden vorbei, umgeben von Wiesen und Wald am Hang.
Quar­tier­stras­se in Ringgenberg