Bahnübergang Jurastrasse mit geöffneten rot-weissen Schranken beidseits der Fahrbahn und dreieckigen Blinklichtsignalen mit rotem Licht. Die asphaltierte Strasse mit Mittellinie führt in einer Kurve über die Gleise, welche eine Fahrstrasse ausserorts erkennen lassen. Im Hintergrund ein Turm, Häuser und bewaldete Hügel, keine Personen oder Fahrzeuge sichtbar.
Bahn­über­gang «Jura­s­tras­se»
  • Tiefbauamt des Kantons Bern, OIK IV

Aarwangen/​Niederbipp, Bahn­über­gän­ge «Jura­s­tras­se» und «Weier­hö­he»

Video­ba­sier­te Verkehrsanalyse

Die Kantons­stras­se Nr. 244 verbin­det die Gemein­den Nieder­bipp und Aarwan­gen. Diese wird unter ande­rem an den Bahn­über­gän­gen «Jura­s­tras­se» und «Weier­hö­he» von Schie­nen­fahr­zeu­gen auf der Stre­cke Solo­thurn-Langen­thal gequert. Durch die geschlos­se­nen Bahn­schran­ken führt dies zu Rück­stau­si­tua­tio­nen. In der Vergan­gen­heit kam es zusätz­lich zu Unfall­häu­fun­gen im Zusam­men­hang mit geschlos­se­nen bzw. schlies­sen­den Bahnschranken.

Um zu prüfen, wie sich die Rück­stau­si­tua­tio­nen und Verkehrs­ab­läu­fe an den beiden Bahn­über­gän­gen quan­ti­ta­tiv und quali­ta­tiv darstel­len, hat das Tief­bau­amt des Kantons Bern, OIK IV die verkehr­stei­ner AG beauf­tragt, eine video­ba­sier­te Verkehrs­ana­ly­se durchzuführen.

Die Verkehrs­ab­läu­fe wurden mithil­fe von insge­samt zwölf program­mier­ba­ren Kame­ras erfasst. Die Aufzeich­nung hat während 7 Tagen von 05:00 – 20:00 Uhr statt­ge­fun­den. Zeit­gleich hat jeweils ein Radar­ge­rät pro Fahrt­rich­tung die Verkehrs­men­ge während sieben aufein­an­der­fol­gen­den Tagen aufgezeichnet.

Im Anschluss an die Erhe­bun­gen hat die verkehr­stei­ner AG die Verkehrs­da­ten ausge­wer­tet. Die Quer­schnitts­da­ten der Seiten­ra­darer­he­bun­gen wurden beur­teilt und anschlies­send die Rück­stau­si­tua­tio­nen und Verkehrs­ab­läu­fe im Zusam­men­hang mit den Schran­ken­schlies­sun­gen analy­siert. Zu dieser Analy­se gehör­te die Ermitt­lung der Rück­st­au­län­gen während ausge­wähl­ter Zeit­räu­me, die Bestim­mung der durch­schnitt­li­chen und maxi­ma­len Rück­st­au­län­gen, die Messung der Schran­ken­schliess­dau­er während ausge­wähl­ter Zeit­räu­me, die Berech­nung der Gesamt­war­te­zeit für den Motor­fahr­ver­kehr, quan­ti­ta­ti­ve und quali­ta­ti­ve Beur­tei­lung der Rück­stau­si­tua­tio­nen bei dicht aufein­an­der­fol­gen­den Schran­ken­schlies­sun­gen und die quali­ta­ti­ve Analy­se von sicher­heits­re­le­van­ten Situa­tio­nen im Zusam­men­hang mit Schrankenschliessungen.

Die Analy­se­er­geb­nis­se wurden aufbe­rei­tet und den Auftrag­ge­ben­den im Rahmen einer Sitzung präsen­tiert und mit ihnen bespro­chen. Zur Doku­men­ta­ti­on hat die verkehr­stei­ner AG im Anschluss die Präsen­ta­ti­on aufbe­rei­tet und den Auftrag­ge­ben­den übermittelt.

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Leistungen

Nachtaufnahme einer Überwachungskamera einer kurvigen Landstrasse mit Mittellinie. Zwei weisse Personenwagen fahren hintereinander in eine Richtung, ein weiteres Fahrzeug mit eingeschaltetem Fernlicht kommt entgegen. Fahrbahn ist trocken, im Hintergrund weitere Fahrzeuglichter erkennbar. Strasse ist beidseitig von Vegetation gesäumt und macht einen kurvenreichen Verlauf.
Rück­stau Bahn­über­gang «Jura­s­tras­se»
Überlandstrasse mit Mittellinie und Leitplanke, parallel zu einer eingleisigen Bahnstrecke geführt. Am Horizont ein Bahnübergang mit Andreaskreuzen und Warnsignalen, wo die Strasse die Gleise kreuzt. Ein Kleintransporter fährt auf der Strasse Richtung Bahnübergang. Der Asphalt ist trocken und in gutem Zustand. Im Hintergrund Hügelzüge sowie ein Gebäude mit Silo.
Bahn­über­gang «Weier­hö­he»